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14. Oktober 2017 um 11:34

Ein starker Rücken für bessere Überkopfschläge

Beim Badminton ist die Schnellkraft ein entscheidender Faktor. Gerade in Bedrängnis kann sie einen aus der Defensive befreien und innerhalb kürzester Zeit die Energie entwickeln, die einen befreienden Schlag ermöglicht.

Doch auch wenn man selbst den Ballwechsel dominiert, hilft sie dabei den Druck auf den Gegner zu erhöhen. Dabei reicht das reine Training mit dem Schläger allerdings wie so oft nicht aus. Deshalb sollten auch Grundlagen des Krafttrainings beim Training berücksichtigt werden.

Gerade für die Rückhand und Überkopfschläge ist die Rückenmuskulatur zentral. Aber auch bei der Vorhand entwickelt der Rücken als großer Muskelkomplex enorme Kräfte. Deshalb eignet sich die nachfolgende Übung gut, um abseits der Netze an der Athletik zu arbeiten.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Die Übung:

Man befindet sich in aufrechtstehender Position. Anschließend beugt man sich nach vorne (siehe Abbildung) mit geradem Rücken. In beiden Händen hält man Medizinbälle mit Griff. Diese hebt man nun abwechselnd, bis der Ellenbogen im 90°-Winkel positioniert ist.

Intensität:

Vier Sätze bei zehn Wiederholungen und 30 Sekunden Pause zwischen den Sätzen.
Alternativ kann man die Übung erleichtern, indem man sich auf einem Tisch abstützt und die Hände wechselt oder man intensiviert die Übung, indem man beide Bälle gleichzeitig hebt.

Kategorie: Kraft – Autor: kd
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12. August 2017 um 18:27

Stabilisationstraining für mehr Schlagkontrolle

Die schnellen Ballwechsel beim Badminton werfen die Frage auf, wie man auch unter Druck noch ein geordnetes Spiel zu Stande bekommt. Neben schnellen Füßen, um sich eine optimale Position zu erarbeiten, ist entscheidend sich, wenn man seine Position gefunden hat, möglichst gut zu stabilisieren.

Durch eine gespannte Körperhaltung erhöht man die Kontrolle im Schlag und dadurch auch die Präzision. Gerda in Druckphasen des Gegners ist es deshalb wichtig, dass der Oberkörper gefestigt ist und sich schnell und intensiv unter Spannung setzten kann.

Unter dem Gesichtspunkt der Stabilität in der Schlagbewegung und allgemeinen Kräftigung des Oberkörpers lohnt es sich, auch im Badminton-Training Stabilisationsübungen auf den Trainingsplan zu setzten. Die folgende Übung eignet sich dabei besonders:

Die Übungsdurchführung:


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Man begibt sich in den Liegestütz. Zusätzlich wird eine Gewichtsweste angelegt, die zehn Kilo wiegt. Aus der Liegestützposition erhebt der Übende einen Arm und führt ihn in permanenter Streckung in einem Halbkreis über den Körper.

Dabei dreht der Übende gleichzeitig den Oberkörper. Der Arm sollte am höchsten Punkt auf einer Achse mit dem stützenden Arm liegen. Die Position halten, den Arm zurück zum Boden führen und den Bewegungsablauf mit dem anderen Arm wiederholen.

Intensität:
4 Sätze á 8 Wiederholungen

Kategorie: Kraft – Autor: kd
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30. Juni 2017 um 22:17

Training für eine starke Rückhand

Um dem eigenen Schlag mehr Schwung zu verleihen, kann es sich lohnen den Schläger aus der Hand zu legen und die Muskulatur etwas isolierter zu beanspruchen.

Die folgende Übung eignet sich besonders die Rückhand zu verbessern, weil sie die Rückenmuskulatur fordert, die an der im Vergleich zur Vorhand umgekehrten Schlagbewegung hauptsächlich beteiligt ist.

Daher bietet sich diese Übung im Badminton an, um eine Trainingseinheit einzuschieben, wenn man den Schläger gerade ausnahmsweise zur Seite legen möchte.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Ablauf
Eine Hand fixiert ein Rubberband vor der Brust. Die andere Hand liegt mit der Außenseite in dem Band, sodass dieses gespannt ist. Diese Hand befindet sich diagonal vor dem Körper. Anschließend zieht diese Hand mit der Außenseite bei fast gestrecktem Arm auf Höhe des Körpers, sodass der Arm die Verlängerung der Schulter bildet. Danach wird der Arm in die Ausgangsposition zurückgeführt.

Intensität:
4 Sätze á sechs Wiederholungen pro Seite mit jeweils max. 30 Sec. Pause zwischen den Sätzen. Als Variation könnte die Zugbewegung möglichst explosiv durchgeführt werde und die Rückführung in die Ausgangsposition sehr langsam durchgeführt werden, sodass die Schnellkraft der Muskulatur trainiert wird.

Kategorie: Kraft – Autor: kd
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16. Mai 2017 um 15:59

Übung für das Stabilisationstraining

Um dem Trainingsalltag im Badminton eine Möglichkeit zu bieten, auch ohne den Schläger in der Hand das eigene Spiel zu verbessern, eignet es sich die Körpermitte zu stärken.

Zentral ist dabei die seitliche Bauchmuskulatur. Einerseits ist sie besonders bei den stärkeren Schlagvarianten gefragt, bei denen der Schläger diagonal über die Schulter gezogen wird.

Andererseits gehört bei jedem Schlag die Stabilität des Körpers zu entscheidenden Faktor der Präzision. Auch die Stabilität des Körpers hängt von genannter Muskelpartie ab. Daher eignet sich die folgende Übung für das Training im Badminton:

Die Übung:

Der Körper wird mit gestreckten Beinen seitlich auf einer Gymnastikmatte positioniert. Gleichzeitig klemmen die beiden Fußinnenseiten einen Pilatesring ein. Dieser soll nun über den Kopf gehoben werden. Dabei sollte der Oberkörper den Kontakt zum Boden nicht verlieren. Der Ring wird gesenkt und die Bewegung beginnt von vorn.

Variation:

Um Stabilität und Schnellkraft zu vereinen empfiehlt es sich, die Hebebewegung schnell und kraftvoll durchzuführen. Die Stabilität wird dann durch eine langsame Senkbewegung trainiert. Es können in der Abwärtsbewegung auch Phasen eingebaut werden, in der die Position gehalten wird.

Intensität: 4 x 6 Wiederholungen. Zwischen den Sätzen 30 Sekunden Pause.

Kategorie: Kraft – Autor: kd
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31. Oktober 2016 um 16:06

Badmintontraining mit der Reverse Butterfly Fitnessübung

Eine grundlegende Fitness wird in jeder Sportart, so auch im Badminton verlangt. Um diese zu erreichen, genügt es nicht nur zu spielen, es sollte auch mit Fleiß an den Faktoren Kondition und Koordination gearbeitet werden.

Übungshintergründe

Badminton ist ein Sport, bei dem es viel auf Schnelligkeit, Taktik und Präzision beim Schlag ankommt. Was viele im Training vernachlässigen ist das Thema Fitness, insbesondere Kraft und Ausdauer. Weiterhin kann es schnell zu Rückenproblemen aufgrund von einseitiger Belastung kommen.

Die Trainingsübung Reverse Butterfly wird mit Hilfe eines Pezziballs durchgeführt und wird genau an diesem Punkt eingesetzt, wenn Fitness und Prävention sich treffen.

Reserver Butterfly – der Ablauf

reverse_butterfly
Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Die Ausgangslage ist mit dem Rücken auf dem Pezziball, wobei die Füße in einem 90° Winkel davor auf dem Boden stehen. Die Komponenten Bauch und Po werden angespannt, die Hüfte wird automatisch dadurch gestreckt. Zunächst wird der rechte Arm, später der linke Arm nach oben gestreckt. Um die Übung möglichst effektiv durchzuführen, werden gleichzeitig auch die Fingerspitzen nach oben gehalten. Der Gegenarm befindet sich im Ellbogen gebeugt und drückt nach unten auf den Ball.

Durchführungsintensität

3 x 10 Wiederholungen
Pausen: ca. 30 Sekunden
abwechselnd mit dem rechten und linken Arm

Kategorie: Kraft – Autor: kd
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14. September 2016 um 18:12

Superman und Badminton – Vorstellung einer Trainingsübung

Die Sportart Badminton lebt von Antizipation, Spielwitz und einem guten Stellungsspiel. Diese individuellen Fähigkeiten, werden wesentlich verstärkt, wenn die notwendigen konditionellen und koordinativen Fähigkeiten vorhanden sind.

Badmintontraining und Superman – wiss. Hintergründe

Superman, hier spreche ich nicht von der Aktionfigur, ist eine Fittnessübung, die zum Ziel hat die Gesäß- und Rückenstrecker-Muskeln zu stärken. Da es sich um eine Eigengewichtsübung handelt, wird der gesamte Körper beansprucht und trainiert.

Die Empfehlung lautet zusätzlich Laufgewichte anzuwenden, die je nach Trainingsausrichtung an Armen und Beinen befestigt werden können.

Übungsablauf

supermann_training_gewichtsmanchetten
Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Der Badmintonspieler befindet sich in bequemer Position im Vierfüßlerstand auf einer Matte. Simultan werden Arme und Beine nach oben bewegt (siehe Abbildung). Es handelt sich jeweils um die gegenüber liegende Extremität.

Generell ist es wichtig eine möglichst gerade Körperhaltung zu bewahren.

Durchführung/ Intensität:

3 x 12 Wiederholungen

Wichtig ist ebenfalls beide Arme und beide Beine gleichermaßen zu beanspruchen. Das heißt konkret, dass nach der Durchführung ein Seitenwechsel stattfinden muss.

Erleichterung: Zu Beginn kann die Übung nur mit einem Arm, dann nur mit einem Bein durchgeführt werden.

Erschwernis: Um die Übung zu intensivieren, können die vorgeschlagenen Laufgewichte verwendet werden. Des weiteren kann die Bewegungsfrequenz erhöht werden. Wichtig ist immer eine korrekte Körperhaltung.

Kategorie: Kraft – Autor: kd
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28. Juni 2016 um 14:52

Muskelstärkung mit dem Balance Pad

Badminton ist eine der schnellsten Rückschlagsportarten der Welt. Daher ist es nur logisch, dass man auch die Muskulatur, die für derartige schnellkräftige Bewegungen zuständig ist trainieren sollte. Bei der folgenden Übung wird insbesondere die Stabilisierungsmuskulatur rund um das Sprunggelenkt beansprucht.

Übungsintension und Erklärung zum Balance Pad

Bei der nachfolgend erklärten Übung wird ein Laufschritt imitiert. Dies erfolgt möglichst dynamisch und doch etwas abgewandelt. Die Imitation und gezielte Unterbrechung einer gewohnten Bewegung hat zum Vorteil, dass ein ungewohnter Reiz auf den Körper ausgeübt wird, der besonders förderlich zur Muskelstärkung ist.

Wie und warum kommt das Balance Pad zum Einsatz? Während der gesamten Übung steht der Sportler auf dem Balance Pad. Dies hat den Grund, dass dieses Trainingsgerät sich während der Bewegung der Bewegung anpasst. Der innere Aufbau des Pads besteht aus Schaumstoff, dieser verformt sich infolge der Einwirkung des Körpergewichts und führt dazu, dass der Körper einer weiteren Einflussgröße ausgesetzt ist, die die Ausgleichsbewegungen erfordert, die die Muskulatur und auch die koordinativen Fähigkeiten schult.

Übungsablauf

Balance_pad_laufschritt vorn

Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Zu Beginn befindet sich der Badmintonspieler im Einbeinstand auf dem Balance Pad. Mit einer dynamischen Bewegung imitiert er einen Laufschritt, welcher bereits endet, bevor das zweite Bein auf dem Boden aufsetzt.

Das Standbein befindet sich also immer am gleichen Fleck. Die gesamte Körpermuskulatur muss die Entwicklungen auf dem Untergrund ausgleichen und ist somit ständig gefordert. Während der Durchführung vollzieht das Schwungbein einen raumgreifenden Schritt. Der Startpunkt ist an der tiefen Ferse hinter dem Körper. Die Bewegung nach vorn endet, sobald sich das Schwungbein in etwa auf Höhe des angehobenen Knies vor der Hüfte befindet. Während der gesamten Bewegung führt der Gegenarm des Beins eine Ausgleichsbewegung durch. Der Oberkörper befindet sich leicht nach vorn gelehnt:

• Durchführung: 3 x
• Anzahl Wiederholungen: 10 x
• Pausen: ca. 30 Sekunden

Variationen der Übung sind durchaus gewünscht. Beispielsweise kann die Übung an verschiedenen Stellen gezielt unterbrochen werden. Der Übende sollte dann in der Position verharren, sodass genau dies an dieser Stelle beanspruchte Muskulatur einem längeren Reiz ausgesetzt ist.

Kategorie: Kraft – Autor: kd
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30. Mai 2013 um 18:02

Ballmaschine

Für die folgenden Übungen bietet sich wieder die Ballmaschine an. Das bedeutet, dass 2 Spieler miteinander trainieren, wobei einer der beiden als Zuspieler agiert und der zweite „Läufer“ ist.

Der Zuspieler sollte einen Korb mit vielen Bällen neben sich auf Hüfthöhe stehen haben, damit er schnell einen neuen Ball nehmen kann.

Smashfolgen, Übung 1

Der Zuspieler spielt einen hohen Ball ins hintere Feld. Der Läufer spielt einen Überkopf-Smash mit hohem Krafteinsatz. Diese Übung wird so oft Wiederholt, bis der Spieler, der den Smash ausführt 3 Fehler gemacht hat. Danach wechseln der Zuspieler und der agierende Spieler.

Jump-Smash, Übung 2

Der erste Ball wird hoch ins hintere Drittel gespielt. Der Spieler reagiert mit einem Vorhand-Überkopf-Clear, der so hoch wie möglich ins hintere Drittel des Gegners gespielt werden soll. Der zweite Ball wird hoch ins Halbfeld gespielt. Von dort wird ein Jump-Smash gespielt. Bei diesem Schlag wird vor dem Smash in die Luft gesprungen. Der Smash wird in der Luft ausgeführt.

Dies hat den Vorteil, dass sich der Winkel auf das gegnerische Spielfeld verkleinert und durch die Dynamik des Sprungs der Smash härter geschlagen werden kann. Der letzte Ball ist ein Smash auf Netzhöhe. Dieser wird vom Zuspieler links oder rechts platziert.

Jump-Smash – Clear, Übung 3

Der erste Ball wird hoch in die Mitte des Badmintonfeldes gespielt. Von dort wird ein Jump-Smash ausgeführt. Der zweite Ball wird hoch in die Rückhand gespielt. Auf diesen antwortet der agierende Spieler mit einem sehr hohen Clear. Der dritte Ball ist wieder ein Jump-Smash aus der Mitte des Feldes.

Alle Schläge sollten vom Läufer möglichst schnellkräftig (explosiv) und mit hohem Krafteinsatz ausgeführt werden. Für alle Übungen ist es wichtig, dass die Muskulatur aufgewärmt ist.

23. Mai 2013 um 17:56

Krafttraining mit Ball

Clearfolgen

Beide Spieler spielen 5 Minuten nur Vorhand-Clear in das hintere Drittel des Badmintonfeldes.

Ziel ist es immer sehr weit und hoch zu spielen, was nur mit einen sehr großen Kraftaufwand möglich ist.

Clear-Smash-Folgen

Spieler A eröffnent mit einem hohen Aufschlag ins hintere Drittel. Spieler B spielt einen Vorhand-Überkopf-Smash. Spieler A spielt einen Clear.

Spieler B spielt wieder einen Clear ins hintere Drittel. Spieler A spielt darauf hin einen Vorhand-Überkopf-Smash. Es entsteht eine Endlosschleife mit der die Kraftausdauer trainiert wird.

16. Mai 2013 um 17:52

Kraftcircuit

In der Halle werden 8 Stationen aufgebaut. An jeder Station wird eine Kräftigungsübung durchgeführt. Nach 45 Sekunden erfolgt ein Wechsel der Stationen.

Der Wechsel sollte mindestens 30 Sekunden dauern, um gleichzeitig als Pause zu dienen:

Station 1: Liegestütze

Station 2: An die Sprossenwand hängen und die Beine bis zum 90 ° Winkel hochziehen

Station 3: Wandsitzen (Kniewinkel 90°)

Station 4: Hock – Streck – Sprünge

Station 5: Seilspringen

Station 6: In Bauchlage wird der Oberkörper nach oben bewegt

Station 7: Klimmzüge

Station 8: Kniebeuge