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7. Mai 2013 um 10:44

Krafttraining ohne Ball

Typische Übungen für den Arm- und Schulterbereich

Mit Medizinball:

– einen Medizinball aus dem Stand mit beiden Armen so weit wie möglich werfen (Einwurf beim Fußball)
– einen Medizinball mit dem Schlagarm so weit wie möglich werfen
– einen Medizinball vor dem Körper mit beiden Armen schnellstmöglich nach vorn werfen

Schattentraining im Stand mit schnellen explosiven Schlagbewegungen:

– Überkopf-Clear / Vorhand-Unterhandschlag / Vorhand-Überkopf-Smash
– Vorhand-Unterhandschlag / Rückhand-Unterhand-Schlag / Überkopf-Smash
– Überkopf-Vorhand-Clear / Vorhand-Drive / Rückhand-Drive / Überkopf-Vorhand-Smash

Typische Übungen für die Beine

In der Ausgangsposition bei Strecksprüngen sind die Füße parallel und die Beine leicht gehockt. Es sollte versucht werden auf den Fußballen abzuspringen und auf diesen wieder zu landen. Der nächste Sprung darf erst dann ausgeführt werden, wenn die Balance wieder hergestellt ist.

Variationen:

• 4-5 Kästen/ Hocker schnellstmöglich mit Strecksprüngen überwinden
• 4-5 Kästen/ Hocker einbeinig schnellstmöglich überspringen
• Wechselsprünge über eine Langbank

Bei sogenannten Richtungswechseln steht der Trainierende zunächst auf dem rechten Bein. Ausgehend von dieser Stellung springt er nach vorn auf das linke Bein und wieder zurück auf das rechte Bein.
Danach nach links aufs linke Bein und wieder nach rechts aufs rechte Bein. Diese Übung wird 10 Mal durchgeführt. Nach jedem Durchgang wird bei der Ausgangsposition das Standbein gewechselt.

Bei der Ausgangsposition von Dreisprüngen erfolgt eine leichte Hockstellung bei parallel gehaltenen Füßen. Die Arme werden zurück geschwungen. Beim Absprung schwingen diese nach vorn. Der Absprung erfolgt explosiv.
Es wird auf dem rechten Fuß gelandet, danach erfolgt schnellstmöglich ein Sprung auf den linken Fuß und ein Sprung mit der Landung auf beiden Füßen. Diese Übung sollte 5-10 Mal wiederholt werden.

29. April 2013 um 10:05

Kraft im Badminton

Die Kraftanforderungen im Badminton steigen, je höher das Spielniveau ist. Ein gutes allgemeines Kraftniveau ist für alle Sportarten von Bedeutung. Beim Badminton ist dies besonders für die schnellkräftige Bewegungsausführung von Schlägen, Sprüngen und Laufarbeit notwendig.

Vor allem wird Kraft im Schlagarm und der umgebenen Muskulatur zur Stabilisierung des Schultergelenks benötigt. Wichtig ist auch ein gutes Kraftniveau in der Rumpfmuskulatur und in den Beinen. Durch gut ausgebildete Oberkörper– und Unterschenkelmuskulatur werden die Wirbelsäule und die Kniegelenke entlastet, sodass dadurch auch das Verletzungsrisiko verringert wird.

Schnellkraft und Reaktivkraft

Schnellkraft ist nötig, um von der zentralen Position zur Schlagposition zu beschleunigen. Des Weiteren wird sie benötigt, um einen effektiven Smash zu spielen und eine angemessene Weite der Flugbahn (vor allem beim Clear) zu erreichen.

Reaktivkraft wird vor allem beim Abstoppen beim Schlag und beim erneuten Starten in die zentrale Position benötigt. Die Laufbewegungen schließen oftmals mit einem Ausfallschritt ab, der sofort als Ausgangsstellung genutzt wird, um den abgebremsten Körper wieder zu beschleunigen. Explosivkraft wird beim ersten Antritt und während des Schlages gebraucht. Ein zentrales Thema während des Krafttrainings sollte die Kraftausdauer einnehmen. Diese wird vor allem in der Beinmuskulatur gefordert und für die Rumpf- und Schlagmuskulatur.

Während eines Spiels wird nahezu jede Bewegung mehrmals durchgeführt. Um diese ohne Qualitätsverlust durchführen zu können, ist Kraftausdauer essentiell. Kraftausdauer sollte immer am Ende einer Trainingseinheit trainiert werden. Schnellkraft, Reaktivkraft und Explosivkraft am Anfang des Trainings. Ein hohes Kraftniveau ist Voraussetzung für viele Schnelligkeitsfähigkeiten.

Kategorie: Kraft – Autor: kd
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