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10. Februar 2020 um 14:03

Stabilitätsübung mit doppelter Wirkung

Die Übung, die wir dieses Mal vorstellen ist mit Blick auf den Breitensport doppelt sinnvoll: Sie hat nämlich nicht nur eine sportliche, sondern auch eine gesundheitliche Funktion. Die Übung trainiert die stabilisierenden Muskeln in der Körpermitte: Bauch und unterer Rücken.

Als solche sorgt sie dafür, dass unsere Bewegungen stabiler und damit auch präziser und damit besser ausbalanciert stattfinden. In Sportarten, in denen es um eben diese Präzision geht, wie zum Beispiel Badminton, ist sie daher ohnehin schon sinnvoll.

In gesundheitlicher Hinsicht ist die Übung sinnvoll, weil gerade diese Muskeln im zivilisatorischen Alltag verkürzen. Dies führt zu folgenschweren Fehlhaltungen im Rücken, die zu Konsequenzen am ganzen Körper führen. 

Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Übung:

Man legt sich rücklings auf eine Pilates-Rolle. Die Beine sind im Knie in einem rechten Winkel. Nun hebt man abwechselnd die Beine und behält dabei den rechten Winkel im Knie bei. 

Intensität:

Vier Sätze mit zwölf Wiederholungen. 

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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9. August 2013 um 11:41

Die Beweglichkeit im Badminton

Beweglichkeit ist die Fähigkeit Bewegungen mit großer Schwingungsbreite selbst oder unter dem unterstützenden Einfluss äußerer Kräfte in einem oder mehreren Gelenken ausführen zu können (Vgl. Schnabel, Harre 2008 Trainingslehre S. 145).

Die allgemeine Beweglichkeit bezieht sich auf den gesamten Körper. Spezielle Beweglichkeit bezieht sich auf ein bestimmtes Gelenk. Unter aktiver Beweglichkeit versteht man die größtmögliche Schwingungsamplitude durch eigene Muskelarbeit.

Bei der passiven Beweglichkeit ist die größtmögliche Bewegungsamplitude unter Einwirkung äußerer Kräfte z.B. durch einen Partner gemeint. Durch passive Beweglichkeit werden höhere Bewegungsamplituden erreicht. Des Weiteren wird noch zwischen statisch (größtmöglicher Ausschlag, der über einen längeren Zeitraum gehalten werden kann) und dynamisch (größtmöglicher Ausschlag, der durch eine schwungvolle Bewegung erreicht werden kann) unterschieden.

Die Anforderungen an die Beweglichkeit

Eine Großzahl der Bewegungen im Badminton erfordert die Ausnutzung des anatomisch vorgegebenen Spielraums der Gelenke. Eine ausgeprägte Dehnfähigkeit verringert die Widerstände in der Muskulatur (z.B. im Schlagarm), wodurch weniger Kraftaufwand notwendig ist.

Des Weiteren können extreme Bewegungen schnell, schonend und ökonomisch ausgeführt werden. Durch eine gute Beweglichkeit werden Verletzungen vorgebeugt.

Vor dem Training der Beweglichkeit ist eine Aufwärmung nützlich. Dadurch wird die Muskeltemperatur erhöht, die Durchblutung gefördert und die Elastizität der Muskulatur erhöht. Dehnübungen sind ebenfalls nach dem Training zum Abwärmen sinnvoll, um Regenerationsprozesse schneller einzuleiten.

Sie eignen sich ebenfalls um muskulären Dysbalancen durch einseitige Belastungen beim Badminton entgegenzuwirken. Beim Badminton werden hauptsächlich Bein-, Brust-, Gesäß-, Schulter-, Arm- und die Wadenmuskulatur beansprucht.

2. April 2013 um 14:23

Schnelligkeitstraining mit Ball

Eine gute Übung um die Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination eines Badmintonspielers zu verbessern.

Die Ballmaschine:

Diese Übung bestreiten 2 Spieler miteinander, wobei einer der beiden als Zuspieler agiert und der zweite „Läufer“ ist. Bei der Übung Ballmaschine sollte der Zuspieler einen Korb mit vielen Bällen neben sich auf Hüfthöhe stehen haben, damit er schnell einen neuen Ball nehmen kann.

Übung 1:

Der Zuspieler spielt dem Läufer 3 Bälle zu. Dabei variiert der Zuspieler sein Zuspiel so, dass der Spieler kurze Laufwege schnell ablaufen muss. Aus der hinteren Position soll hart geschmettert werden, im mittleren Feld wird ein scharfer Drive gespielt. Vorn wird der Ball entweder hoch zurückgespielt, ein Drop gespielt oder „getötet“.

Übung 2:

Der Zuspieler spielt den ersten Ball kurz hinter das Netz (links oder rechts außen). Der zweite Ball wird in das hintere Drittel (links oder rechts) gespielt. Diese Abfolge wird 2-4 mal gespielt. Der Läufer reagiert vorn mit einen hohen Rückspiel oder „tötet“ den Ball. Hinten spielt er einen Vorhand-Überkopf-Smash.

Die Anzahl der Wiederholung und die Einhaltung von Pausen sind dem vorangegangenen Abschnitt Schnelligkeit zu entnehmen. Nach der Übung sammeln Zuspieler und Läufer die Bälle und wechseln ihre Rollen.

Kategorie: Schnelligkeit – Autor: kd
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22. Februar 2013 um 16:26

Konditionelle Fähigkeiten im Badminton

Der Begriff Kondition fasst die konditionellen Fähigkeiten Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit zusammen. Jeder Sportler muss selbst den Ausprägungsgrad einzelner konditioneller Merkmale auf seine sportlichen Anforderungen anpassen.

Das Badmintonspiel ist durch typische Lauf- und Schlagbewegungen charakterisiert, die sich im Laufe des Spiels wiederholen. Die Dauer einzelner Ballwechsel sowie das Verhältnis von Belastung und Pausen ist stark vom Spielniveau abhängig. Das Spiel wird umso länger und intensiver, je höher das Spielniveau ist. Dadurch verändert sich auch die Ausprägung der konditionellen Fähigkeiten. Die typischen Beanspruchungen beim Badminton sind:

• Starten zur Schlagposition
• Stoppen
• Schlagen
• erneutes Starten zur zentralen Position

Bei diesen Laufbewegungen wird besonders die Bein- und Rumpfmuskulatur beansprucht. Bei den Schlagbewegungen werden die Rumpf- und Schlagmuskulatur besonders beansprucht. Das Training einer einzelnen Fähigkeit ist nicht entscheidend für eine Leistungssteigerung. Vielmehr sind alle konditionellen Fähigkeiten, sowie die Technik und Taktik entscheidend für den Erfolg.

Die folgenden Übungen sollen dabei helfen gezielt einzelne konditionelle Fähigkeiten zu trainieren. Die Trainingsformen werden so ausgewählt, dass sie sehr nah am Wettkampf sind, um gleichzeitig Ballgefühl, Technik und Taktik zu trainieren. Denn auch Technik und Taktik sind von der Kondition abhängig.