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28. Juli 2015 um 11:23

Methodische Reihe für den Clearschlag Nummer 5 von 5

Bei der folgenden Übung geht es um den Rückhand Überkopf Clear. Klar sollte, sofern es möglich ist aus der weiten oberen Rückhand auch mit der Vorhand gespielt werden. Die Beherrschung der Technik Rückhand Überkopf Clear ist jedoch trotzdem wichtig, da nicht jeder Spieler so schnell ist, um die Rückhand immer zu umlaufen.

Hier die Technikerklärung in Kurzform:

Lauf zu Rückhandseite – linkes Bein leitet eine Drehung ein, Schläger zur linken Körperseite drehen, Unterhand einwärts, Unterarm explosiv nach Außen drehen, Treffpunkt neben dem Körper, Ausschwingen!

Da der Schlag etwas schwer ist, sollten zur Erlernung nicht beide Spieler diesen üben. Spieler 1 spielt den Ball mit der Vorhand stets hoch zu. Zur Abwechslung wird dieser parallel geübt.

Spieler 1: Vorhand Clear (1) aus der Rückhand parallel
Spieler 2: Rückhand-Überkopf-Clear (2) paralell

Kategorie: Trainingsmethodik – Autor: kd

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21. Juli 2015 um 11:21

Methodische Reihe für den Clearschlag Nummer 4 von 5

Der Vorhand Überkopf Clear ist die Cleartechnik, welche am häufigsten angewendet wird. Der grundlegende Ablauf ist folgender:

Rechter Arm oben + Ausholen, Schleife & Hüftdrehung, Pronation, Langer Arm & Treffpunkt über Kopf, Rechte Schulter nach vorn & linker Arm zurück, Ausschwung zum zentralen Bereich.

Die Übung wird gleich aus der Bewegung heraus gespielt. Spieler 1 spielt passiv und bekommt jeden Ball in die Vorhand gespielt.

Spieler 1: VH-ÜK-Clear in die weite Vorhand (1)
Spieler 2: VH-ÜK-Clear diagonal (2)
Spieler 1: VH-ÜK-Clear auf die Mitte (3)
Spieler 2: VH-ÜK-Clear diagonal (4)

Kategorie: Trainingsmethodik – Autor: kd

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14. Juli 2015 um 11:20

Methodische Reihe für den Clearschlag Nummer 3 von 5

Auch wenn dieser Schlag in der Praxis häufig zu vermeiden versucht wird und anstelle dessen die stärkere Vorhand eingesetzt wird, so gehört der Rückhand-Unterhand-Clear zu der Grundlagenausbildung dazu.

Der Ablauf sieht folgendermaßen aus:

Vorspannung, Schlägerkopf zur linken Körperseite & Ausfallschritt, Schleife & Pronation, Ellbogen strecken & schnellkräftige Supination, Treffpunkt vorne links, Ausschwung in den zentralen Bereich

Bei der Übung wird Rückhand diagonal gespielt, wobei das gesamte Feld im Rückhandbereich genutzt werden soll.

Spieler 1: Rückhand-Unterhand-Clear diagonal
Spieler 2: Rückhand-Unterhand-Clear diagonal

Kategorie: Trainingsmethodik – Autor: kd

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7. Juli 2015 um 11:20

Methodische Reihe für den Clearschlag Nummer 2 von 5

Wie bereits aus dem vorangegangenen Artikel bekannt ist, ist der Vorhand Unterhand Clear ein wichtiger Schlag, der im Bereich der Anfänger als Basis für die nächst komplizierteren Schlagtechniken beherrscht werden sollte.

Je größer die Bewegungsanforderung während bzw. vor dem Schlag ist, umso schwieriger ist dieser koordinativ umsetzbar. Die folgende Übung schult den Schlag aus der Bewegung heraus. Das Motto: Erst Stehen, dann Schlagen.

Spieler 1: VH-UH-Clear diagonal (1)
Spieler 2: VH-UH-Clear diagonal (2)
Spieler 1: VH-UH-Clear parallel (3)
Spieler 2: VH-UH-Clear parallel (4)

Die Rückhand soll dabei nicht genutzt werden.

Kategorie: Trainingsmethodik – Autor: kd

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1. Juli 2015 um 11:18

Methodische Reihe für den Clearschlag Nummer 1 von 5

Der Grundschlag, welcher im Badminton zu Beginn geschult wird heißt Vorhand Unterhand Clear. Es ist ein Sicherheitsschlag, den jeder Badmintonspieler beherrschen sollte. Der Ablauf bei diesem Schlag ist folgender:

Vorspannung, Ausfallschritt & Schleife, Vorschwung & Supination, Schnellkräftige Pronation, Treffpunkt vorn rechts, Ausschwung & zurück in den zentralen Bereich!

Bei der folgenden Übung soll zunächst nur Vorhand Unterhand Clear aus der Vorhand gespielt werden. Die Grafik zeigt, dass dabei der gesamte Vorhandbereich genutzt werden darf.

Spieler 1: Vorhand-Unterhand-Clear diagonal
Spieler 2: Vorhand-Unterhand-Clear diagonal

In der nächst schwereren Übung (Folgeartikel) wird das gesamte Spielfeld genutzt.

Kategorie: Trainingsmethodik – Autor: kd

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2. Mai 2015 um 12:54

Badmintonspezifische Erwärmung

Die spezifische Erwärmung im Badminton erfolgt mit Ball. Der Körper wird also direkt an die Bewegungsabläufe, die auch im Wettkampf gefordert sind gewöhnt. Hierbei ist auch wieder eine Struktur gefragt. Am besten ein Muster, welches immer ähnlich abläuft, damit auch die Komponente „mentale Vorbereitung auf den Wettkampf“ einfließen kann.

typischer Ablauf beim Einspielen im Badminton

Nach einer allgemeinen Erwärmung in Form von Runden laufen und z.B. ein paar Übungen aus der klassischen Erwärmung (z.B. Armkreisen, Hopserlauf, Über-Kreuz-Schritte), folgen ein paar Übungen, die speziell auf die Schlagtechniken im Badminton eingehen.

Um erstmal „rein zu kommen“ spielt man sich aus dem Halbfeld zunächst Clears zu. Dieses sollten in allen möglichen Varianten eingeübt werden. D.h. Überkopf, Unterhand und seitlich. Bei dieser folge kann man dann nach und nach auch mal die Länge und die Platzierung variieren. Die Clearfolge sollte nicht länger als 5 Minuten durchgeführt werden, da sonst die weiteren Techniken vernachlässigt werden.

Es folgt ein Technik bzw. Ausdauertraining. Es werden je zwei Bälle lang, und drei Bälle kurz gespielt. Bei dieser Übung ist es möglich, dass beide Spieler sie durchführen. Sie funktioniert nach einer Art Schubladensystem, bei dem beide einmal von hinten und einmal von vorn spielen. Konkret bedeutete dies:

Spieler 1: erster Clear aus Halbfeld
Spieler 2: erster Clear aus Halbfeld
Spieler 1: zweiter Clear aus Halbfeld
Spieler 2: zweiter Clear aus Halbfeld
Spiele 1: Drop
Spieler 2: Kurz zurück legen
beide Spieler: insgesamt 3 mal kurz kurz

Danach wird eine Clear hoch und weit zurück gespielt und die Übung beginnt von vorn.

Was bei der Erwärmung nicht vergessen werden darf – Aufschläge

Das Thema Aufschläge gerät bei der Erwärmung häufig in Vergessenheit. Jedoch ist es so, dass jeder Ballwechsel mit einem solchen beginnt. Daher sollte er auch vor dem Wettkampf geübt werden. Wenn mehrere Federbälle zur Verfügung stehen, so können beide Spieler zunächst einige Aufschläge separat trainieren. Ansonsten sollten einige Spielzüge geübt werden, die von ihrem Ablauf her nah am Wettkampf sind.

25. April 2015 um 12:54

Badminton Erwärmung – Übungsbeispiel 2

Das Aufwärmen im Badminton hat zum Ziel die Spieler in optimales Wettkampfverfassung zu bringen. Macht der Gewohnheit ist es geworden, dass sich die meisten vor dem Spiel genauso warm machen, wie vor dem Training. Daher ist es ratsam die Vorbereitung auf das Training genauso ernst anzugehen, wie auch den Wettkampf,

Aufwärmen im Training

Es gibt zahlreiche Aufwärmspiele, jedoch ist zu beobachten, dass häufig im Breitensport, aber auch in der Elite ähnliche Übungen durchgeführt werden. Es folgt ein Auszug aus einem „klassischen Aufwärmprogramm“. Dieses beginnt i.d.R. mit ein paar Runden, die im Kreis gedreht werden, um den Körper zu mobilisieren. Nach einer kurzen Zeit, kommt es zu einigen Variationen bei der Lauftechnik. Einige werden nun aufgelistet:

Laufen und dabei Armkreisen vorwärts
Laufen, dabei Armkreisen rückwärts
Übersteiger (rechtes Bein zuerst über linkes Bein)
Übersteiger (linkes Bein zuerst über rechtes Bein)
Sidesteps (rechtes Bein geht voran)
Sidesteps (linkes Bein geht voran)
Hopserlauf
Hopserlauf mit Armkreisen (erst vorwärts, dann rückwärts)
Skipping
Sprint

Diesem klassischen Aufwärmprogramm kann gern ein Spiel folgen, wie es zum Beispiel in dem vorangegangenen Artikel erläutert wurde. Ein weiteres, bekanntes Aufwärmspiel, was gleichzeitig die Schnelligkeit und das Reaktionsvermögen schult ist: Komm mit, lauf weg.

Die Trainingsgruppe stellt sich dazu in einem Kreis auf. Bei mehr als 10 Mann, sollte die Gruppe geteilt werden. Es wird ein Fänger bestimmt. Dieser läuft um den Kreis herum und tippt ungeahnt einen Anderen an und ruft entweder „komm mit“ oder „lauf weg“. Bei komm mit, muss derjenige so schnell es geht in die gleiche Richtung, rennen und versuchen nach dem umkreisen der Gruppe seinen vorherigen Platz kommen. Bei „lauf weg“ wird das gleiche Spiel entgegengesetzt gemacht.

Aufwärmen vor dem Wettkampf

Bei dem Aufwärmprogramm direkt vor dem Wettkampf sollten ein Stück weit routinierte Bewegungsabläufe eingebaut werden. Der Sportler sollte also nicht großartig über die Übungen oder ein neues Spiel nachdenken müssen, um sich voll und ganz mental auf den Wettkampf einstellen zu können. Das oben erwähnte klassische Aufwärmprogramm eignet sich insbesondere dann, wenn man sich allein erwärmen muss (was gerade bei Einzelturnieren oft der Fall ist) gut.

Nach dieser allgemeinen Erwärmung folgt eine spezifisch auf die Sportart ausgelegte Erwärmung. Diese sollte möglichst viele Schlagtechniken enthalten, die auch während des Wettkampfes eingesetzt werden müssen.

18. April 2015 um 12:53

Allgemeine Erwärmung im Badminton – Übungsbeispiel 1

Das Aufwärmen kann im Badminton allgemein und auch speziell erfolgen. Bei der allgemeinen Erwärmung wird nicht explizit auf die Sportart eingegangen. Es könnte also auch eine Aufwärmung für Squash oder Tennis sein. Bei der spezifischen Badmintonerwärmung wird auf Schlagtechniken und Beinarbeitstechniken eingegangen, die genau im Badminton angewendet werden.

Vorstellung einiger Aufwärmübungen – allgemeine Übungen

Generell eignen sich alle Übungen, bei denen der Körper „in Fahrt“ kommt. Daher ist es nicht vom Grund aus verkehrt Hockey, Handball oder Fußball zu spielen. Generell sollte man aber bei Rückschlagsportarten darauf achten, dass auch die Arme bzw. die Schultern mit erwärmt werden.

Ein gern gespieltes Aufwärmspiel im Badminton ist der sog. Schlagball. Hierfür wird die Trainingsgruppe in zwei Teams eingeteilt. Des weiteren werden zwei Turnmatten benötigt, die gegenüber in der Halle aufgestellt werden. Jeder Spieler hat einen Schläger in der Hand. Mannschaftsweise wird versucht einen Softball in das gegnerische Tor zu befördern.

Auch Handball oder zwei Völkerball ist kein schlechtes Spiel für eine Erwärmung im Badminton. Bei beide Sportarten muss man sich bewegen und die oberen Extremitäten werden beansprucht.

Hockey und deren Abwandungen

Ein weiterhin beliebtes Spiel zur Erwärmung im Badminton ist Schlappenhockey. Wieder werden zwei Teams gebildet. Diese sollten generell ungefähr gleichstark sein, da es sonst nicht so viel Spaß macht. Ähnlich, wie beim Schlagball werden zweit Tore mittels Turnmatten gebildet.

Gespielt wird mit den „Schlappen“. Die Turnschuhe bzw. einer der Schuhe wird ausgezogen und es wird damit gespielt. Spielball ist ein Tennisball. Das erklärte Ziel ist es mit den Schuhen durch gezieltes Passspiel ein Tor zu erzielen.

11. April 2015 um 12:52

Erwärmung im Badminton – grundlegende Gedanken

Die Erwärmung im Badminton ist in dieser Rückschlagsportart ebenso wichtig, wie in allen anderen sportlichen Disziplinen. Leider Gottes ist es in den meisten Vereinen üblich, dass sofort mit dem Spielen begonnen wird. Die unleidliche Quittung kann bis zur Verletzung gehen.

Warum sollte man sich erwärmen?

Die wesentlichen Punkte sind die Themen Verletzungsprophylaxe und „den Körper in Schwung“ bringen. Aber auch die mentale Einstellung zum Sport, das Abschalten vom vorhergegangenen Arbeits- oder Schulstress spielen eine wichtige Rolle.

Sobald man sich bewegt, sei es durch das altbekannte Lauf ABC oder durch das Drehen einiger Runden in der Halle ist der Körper gezwungen die Sauerstoffzufuhr zu erhöhen. Die führt wiederum zu einem höheren Anteil Sauerstoff im Gehirn, was automatisch etwas „wach“ macht. Außerdem wird mehr Blut durch den Körper gejagt, sodass jeder Muskel besser durchblutet wird und somit ein Stück weit besser arbeiten kann.

Ein wesentlicher Punkt, den viele unterschätzen ist die mentale Einstellung zum bevorstehenden Wettkampf oder Training. Im Optimalfall wird während der Erwärmung der Gedankenfokus bereits auf die bevorstehende Aufgabe gelenkt. Hierbei helfen konkrete Zielvorgaben/ Gedanken, indem man sich etwas vornimmt und z.B. das letzte Training reflektiert und versucht etwas besser zu machen.

Wie sollte man sich erwärmen?

Generell sollten zwei Themen unterschieden werden. Zum einen gibt es ein sportartunabhängiges Erwärmen. Also eine Erwärmung der Skelettmuskulatur unabhängig von den während des Badmintontrainings angewendeten Schlagtechniken. Zum anderen sollte man sich unbedingt auch badmintonspezifisch erwärmen. Zum zweiten Punkt gehört auf jeden Fall das durchspielen aller Schlagarten dazu, die auch während eines Punktspiels zum Einsatz kommen. Es sollte eine Spielfolge von Clear, Drop, Smash und Driveschlägen sinnvoll sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Aufschläge. Jeder Satz, gar jeder auszuspielende Punkt beginnt mit einem Aufschlag. Aus diesem Grund sollte auch er in die Erwärmung integriert werden.

4. April 2015 um 12:51

Übungen zum Thema Laufrhythmus

Das Thema Laufrhythmus und Schnelligkeit spielt eine zentrale Rolle, wenn man erfolgreich Badminton spielen möchte. Im Gegensatz zu vielen Ausdauersportarten wie Fußball, Handball und Basketball oder gar der Leichtathletik, bei der gar 200 m Läufe als separate Disziplin absolviert werden, sind im Badminton kurze schnelle Schritte gefragt.

Die Komplexität der Schnelligkeit im Badminton

Im Gegensatz zur weit weniger komplexen Leichtathletik (dort müssen „nur“ Wind, mentaler Stress, Taktiken bzgl. Bahnwahl) beachtet werden ist im Badminton mehr zu beachten. Vor jedem Ball ist ein anderer Ausgangspunkt gegeben. Jeder Spieler/ Gegner verfügt über andere Techniken, spielt Finten oder unterschiedlich hart. Entscheidend für die gespielte Technik ist häufig eine gute Stellung zum Ball. Hierfür ist es wiederum vorteilhaft, wenn man sich im Vorfeld eine gute Ausgangsposition erarbeitet hat (z.B. Midcourt).

Übung Startschnelligkeit

Die Startschnelligkeit lässt sich sowohl real mit Federball oder aber auch durch akustische und optische Signale trainieren. Eine Möglichkeit ist das Üben mittels optischen Signal.

Der Trainer stellt sich neben die Übenden, am besten ohne, dass sie ihn ansehen können. Bei dem Ruf „Hepp“ müssen alle schnellstmöglich zur Stellung im Zentrum Laufen (Sidestep, wenn möglich). Um die Übung zu variieren sind unterschiedliche Startpunkte möglich. Z.B. hinten rechts, links oder gar vorn. Auch der Gang vom Netz zur Mitte ist wichtig und sollte so schnell wie möglich und mit dem größtmöglichen Ehrgeiz erfolgen.

Ein weiterer optischer, aber auch akustischer Reiz könnte durch einen hochgeworfenen Ball entstehen. Direkt beim Aufprall (hörbar/ sehbar) erfolgt der schnellkräftige Abdruck mit dem hinteren Fuß.

Beide Übungen lassen sich simpel abwandeln. Zum Beispiel mit zwei hochgeworfenen Bällen und zwei Zielpunkten. An jedem Zielpunkt muss eine Schlagtechnik imitiert werden.

Kategorie: Ausdauer – Autor: kd
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